Das Mammut im Altmühltal

 
 
     
   
 
   
Das Mammut im Altmühltal
 
 
Das wollhaarige Mammut verbinden wir gedanklich mit der Eiszeit. Diese Epoche ist vor mehr als 10 000 Jahren zu Ende gegangen und das Mammut starb vor 15 000 Jahren aus.
 
Schon im 18.Jh.hatte man im Altmühljura riesige Knochen gefunden, die wir heute als solche vom Mammut ansprechen können. Die Kunde von der Ausgrabung eines riesigen Mammutskelettes in einer Höhle bei Buchenhüll fand 1910 weite Verbreitung in der Presse. Der Grabungsort heißt heute noch "Mammuthöhle" und das Skelett wurde erstmals in einem neuen Museum in Eichstätt, der profanierten Kirche Notre Dame, montiert. Seit dieser Zeit gibt es weitere Funde von Mammutknochen aus Höhlen der Altmühlalb.
 
Durch den Einsatz von schwerem Gerät konnten seit dem vergangenen Jahrhundert Mammutknochen und Zähne aus Schottern der Altmühl - wie auch jüngst in Dietfurt -  und aus Kiesgruben der Donau geborgen werden. Die Altmühlalb gilt als klassische Fundlandschaft von Resten des faszinierenden eiszeitlichen Elefanten.
 
In seinem reich illustrierten Vortrag erfahren wir, wie Mammut und Mensch in grauer Vorzeit hier vor unserer Haustür lebten, welche Landschaft und Lebensbedingungen sie vorfanden.
 
Termin: Sonntag, 4.November 2018;
Beginn: 19 Uhr, im beheizten Langhaus und warmen Getränken
Referent: Dr. Karl Heinz Rieder