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  Schmuck und Gefäße  
     
 

Die Beigabengefäße

 

Alle Gräber wurden mit Geschirrsätzen ausgestattet. In den aufwändigen Kammergräbern standen bis zu 30 Gefäße entlang der Kammerwand oder unmittelbar neben den Verstorbenen.

In den 70 Brandgrubengräbern stellte man die Gefäße auf engem Raum neben- und ineinander.

Die unterschiedlichen Formen entsprechen den verschiedenen Funktionen während des Totenmahls: Die großen Kegelhalsgefäße waren Vorratsgefäße, in den Schüsseln und Schalen lagen die Speisen, Töpfe und Tassen waren Trinkgefäße.

Gefäße mit gleicher Verzierung zeigen, dass die Totenausstattung vom gleichen Töpfer angefertigt wurde.

 

               

 

Zahlreiche Grabgefäße sind verziert, vor allem mit Rollrädchenmustern. Einfachste Muster mit Ritzlinien treten auch mit Stempel- oder anderen Eindrucksverzierungen kombiniert auf.

Am häufigsten wurden die Gefäße mit Graphitstreifen und -linien bemalt und die Schauseite damit zusätzlich hervorgehoben. Vor allem Schalen und Schüsseln tragen innen radiale Streifen oder sternenförmige Muster.

Die Gefäße wurden auch mit roter oder schwarzer Farbe verziert.

 

              

 

              

 

 

              

 

              

 

              

 
     
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