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  Straßen und Häuser 3  
     
 

Einzelne Straßen und Häuser - 3. Teil

 

 

 

Ein Teil der im Krieg gesprengten eisernen Rengnathbrücke von 1886 tut auch heute noch Dienst als Laberbrücke am Espanweg. Die Aufnahmen zeigen den schwierigen Abbau und die Vorbereitungen zum Transport des Brückenteils an den neuen Bestimmungsort am Espanweg.

 

 

Blick zum Anfang der Bahnhofstraße. In der Bildmitte das eiserne Geländer der alten Scheipplbrücke. Direkt dahinter das 1962 abgebrochene Handfesthaus.

 

 

Fronleichnamsprozession kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Die beiden breiten und behäbigen Altmühltalhäuser, links Benz (1954) und rechts Irrler (1960), wurden in den folgenden Jahren durch Neubauten ersetzt.

 

 

Die Gerberei Benz am Beginn der Kellergasse. Schon im Jahre 1787 ist in diesem Haus eine Gerberei urkundlich nachgewiesen: Thomas Lengenfelder, Rothgerber. Vor dem Haus sind Töpferwaren der benachbarten Hafnerei Irrler zum Trocknen aufgereiht. Interessant ist auch die Pflasterung der Umgebung des Hauses. 1954 wurde das Haus abgebrochen und durch einen hohen Neubau ersetzt. Heute befindet sich im Erdgeschoss ein Restaurant.

 

 

Diese alte Karte zeigt das Postamt noch in seiner ursprünglichen Schönheit mit dem Erker an der Vorderfront. Das Fuhrwerk hält vor der Plentingerschmiede. Der Dreifuß vor den Tieren diente zum Beschlagen der Pferde.

 

 

Das Bild zeigt die Labergasse. Anstelle der heutigen Brücke über den Bach befand sich eine unten sichtbare Furt.

 

 

Schusterei Graf in der Bahnhofstraße. Heute befindet sich dort das Wohnhaus von Rektor a. D. F. X. Schneeberger. Auf dem Bild Jacob und Katharina Graf mit den Kindern Hans, Lorenz und Martin, dahinter ein Schustergeselle.

 

 

Das ehemalige Meierhoferanwesen in der Bahnhofstraße. Links führt die Hauptstraße nach Beilngries weiter, nach rechts (aber nicht sichtbar) beginnt die Mallerstetter Straße.

 

 

Einen schmucken Anblick bot das Bahnhof-Hotel mit seinem Vorgarten am Ortseingang von Töging her. Die Rückseite der Postkarte wirbt mit "Gute Fremdenzimmer mit fließendem Wasser, Zentralheizung, Garagen. Tel. 17, Alfons Zehe".

 

 

Ansicht der Firma Chr. Karl Siebenwurst um 1950. Seit 1943 werden hier Holz- und später auch Metall-Modelle angefertigt.

 

 

Das größte Holzmodell, das hier erstellt wurde, beim Verlassen der Werkhalle. Es war ein Rädergehäuse für einen Schiffs-Diesel-Motor, der später in der Luitpoldhütte in Amberg gegossen wurde. Von rechts: Senior-Chef Chr. Karl Siebenwurst, Michael Mehringer, Alois Bachhuber, Hans Schlagbauer und Karl Biller.

 

 

Aus: Dietfurt a. d. Altmühl - ...es war einmal, Text und Bildauswahl Franz Kerschensteiner und Hans Hutter (Horb am Neckar 2004) 3. erweiterte Aufl.

 
     
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