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  LUGNASAD-Fest  
     
 

ALCMONAS öffentliches Sommerfest "LUGNASAD"

 

 

Auf dem Höhepunkt des Sommers lädt der Verein ALCMONA zu einem Fest am Langhaus ein, wo den interessierten Gästen ein vielgestaltiges Rahmenprogramm geboten wird.

Altes und uraltes Handwerk ist zu bestaunen. Neben der Kunst des Korbflechtens zeigt ein Kenner der Steinzeit, wie und zu welchem Zweck steinzeitliches Werkzeug hergestellt wurde.

Eine feine Auswahl an Kuchen, welche die Vereinsfrauen gebacken haben, steht am Nachmittag zur Verköstigung bereit. Die Kinder garen Stockbrot am Lagerfeuer, während zwei Grillmeister überm zweiten Feuer für das allgemeine leibliche Wohl sorgen. Untermalt wird das harmonische Bild von zünftigen Akkordeonklängen und keltische Reiter stellen ihre Pferde zur Schau. Für kleine und große Damen gibt es im Langhaus auch vorgeschichtlichen Schmuck zu erwerben.

Unter den Kennern und Liebhabern der Vorgeschichte gibt es einen regen Informationsaustausch. Es ist zu spüren, dass sich die Besucher wohl fühlen, so dass dieses erste öffentliche Lugnasad-Fest sicher seine Wiederholung finden wird.

 

 

Stockbrot

 

 

Korbflechten

 

           

 

Beim Grillen

 

           

 

Keltische Reiter    WWW.KELTIKA.EU

 

           

 

Musik und Essen

 

           

 

Vorgeschichtlicher Schmuck

 

           

 

Steinzeitwerkzeug

 

- und noch ein paar Eindrücke:

 

 

 

 

 

 

            

 

 

 

Die Getreidefelder sind abgeerntet, Weizen und Gerste in großen Silos eingelagert, Strohballen zu mächtigen Bergen aufgetürmt, es ist Zeit, auszuspannen und zu feiern. Zu jeder Epoche war das so, auch bei den Kelten vor etwa 2500 Jahren. "Lugnasad" nannten sie das Fest im August, das Schnitter- oder Erntefest. Auch die Alcmona Dietfurt, Förderverein für ein vorgeschichtliches Erlebnisdorf feierte beim Langhaus ihr Lugnasad, erinnerte an die Zeit der Kelten und die vielen Besucher hatten ihre Freude an dem beschaulichen Fest. Mit Kräutern gewürzte Steaks brutzelten über offenem Feuer auf einem Schwenkgrill, Kinder buken sich köstliches Stockbrot, leckere Kuchen mit allerlei heimischen Früchten luden zum Kosten ein und neben Bier löschte Saft aus heimischen Äpfeln den Durst.

"Keltische" Handwerker zeigten ihre Künste. Josef Dürr aus Ottmaring flocht geduldig und gelassen Rute um Rute und unter den geschickten Fingern entstand ein wunderschöner Korb. Karl-Heinz Hinz aus Penzberg klebte mit Birkenpech eine Feuersteinklinge in eine dicke Rinde und fertig war sein Messer. Ein gezielter Schlag und schon lag ein weiteres Stück Feuerstein auf dem Tisch. Mit einem Stück vom Hirschgeweih drückte er sorgfältig den Rohling zurecht, bis eine gefährliche Pfeilspitze vor ihm lag. Sie wurde an das Ende eines glatten Stabes aus Schneeballholz geklebt und dessen anderes Ende eingekerbt. Feuer machen mit Funken, Zunder und dürrem Gras war kein Problem, zwischendurch ließ der Steinzeitfan sein Schwirrbrett kreisen und vertrieb damit die "bösen Geister".

Am Spätnachmittag erreichten die drei Wanderreiterinnen der Gruppe "Keltica" das Fest. Im niederbayrischen Rohr aufgebrochen war Kastlhof bei Riedenburg das erste Etappenziel mit Übernachtung und Ausruhen, dann ging es weiter nach Dietfurt zum Keltenfest. Etwas müde, aber frohgemut kam die Truppe an, die Pferde wurden gefüttert und noch einmal bewegt, dann mischten sich die Reiterinnen unter das Volk und genossen das Fest.

Werner Melchior aus Töging unterhielt mit Musik auf der "Ziach" und keltischer Schmuck aus Silberdraht wurde bestaunt und gekauft. Kinder und Erwachsene werkelten auf den Schnitzbänken, schabten ein Brettchen glatt, brannten mit den heißen Eisen das Alcmonazeichen ein und konnten eine schöne Erinnerung an das diesjährige Lugnasad-Fest mitnehmen.

 

 

Steinzeitfan Karl-Heinz Hinz zeigte, wie Messer und Pfeilspitzen aus Feuerstein hergestellt werden.

 

         

 

Nicht lange dauerte es, bis Karl-Heinz Hinz mit Feuersteinfunken Zunder und dürres Gras entfachte.

 

 

Zweiter Text Johann Grad

 
     
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