Tongefäße nach vorgeschichtlichen Vorbildern
Unter der fachkundigen Anleitung von Bildhauerin Helga Loré konnten die Teilnehmer am Samstag, den 29. Mai, Tongefäße aus der so genannten Glockenbecherkultur nachbauen. Als Vorbilder dienten 4000 Jahre alte Originalfunde aus dem Dietfurter Raum. Mit Nudelhölzern wurde der Ton zunächst zu etwa 7 mm dicken Platten ausgewalzt, die mit Hilfe eines Glases oder einer Dose zu einem zylindrischen Gefäß geformt wurden. Die Weiterbearbeitung erfolgte dann mit den Händen, teilweise auch mit feinen Holzspateln. Die sanft glockenförmig gerundete und geglättete Gefäßwand konnte schließlich noch mit Messer oder Stichwerkzeug künstlerisch verziert werden. Stolz stellten alle dann am Ende ihre Werke zu einem edlen Ensemble mit Steinzeit-Charakter zusammen.







Grubenbrand
Einen ganzen Tag und eine ganze Nacht wurden die Gefäße von Samstag auf Sonntag, den 22. August, in einer 1 x 1 x 1 m großen Grube gebrannt. Helga buddelte die Schätze mühsam aus der heißen kohligen Umgebung aus, die ihnen eine feine schwarze Färbung vermacht hatte. Die Ergebnisse können sich sehen lassen.





|