Hüttenweihnacht 2010
Schnee schippen, Leitungen verlegen, Hütten dekorieren, im bronzezeitlichen Langhaus für etwas Wärme sorgen, viel Arbeit lagen hinter den zupackenden Händen. Aber die Mühen lohnten sich und viele Besucher hatten ihre Freude an der romantischen Hüttenweihnacht der Alcmona. Eine Flötengruppe mit Elke Meiser spielte ruhige Weisen und trotz der Kälte trafen die kleinen Finger fast jeden Ton auf den großen Instrumenten. Mit bunten Laternen zogen Kindergartenkinder und Erzieherinnen zum illuminierten Langhaus und sangen Weihnachtliche Weisen. An den Hütten herrschte immer mehr Betrieb. Man konnte bei der Schultombola schöne Preise gewinnen, bei den Mädchen Bastelsachen und Teig für Stockbrot erstehen oder die Lern- und Spielsachen des Montessori-Vereins Sulzbürg anschauen und testen. Gut taten natürlich bei der Kälte Glühwein, Lebkuchen und Stollen oder herzhafte Würstl und Steaks. Im Langhaus zogen die geschickten Hände des Korbflechters die Blicke an oder die kunstvollen Werke eines Holzschnitzers. Vier prächtige Kripperl luden zum Anschauen ein und der Kalligraph zauberte mit spitzer Feder schönste Weihnachtsgrüße auf ein Blatt Papier. Geduldig zeigte er Kleinen und Großen einige Kniffe und wer wollte, konnte selber zum "Schönschreiber" werden. Stade Musik von der Steierischen sorgte für anheimelnde Stimmung im wohltemperierten Haus. Wer es mehr vorgeschichtlich haben wollte, setzte sich ans Lagerfeuer, wärmte Hände und Füße, buk sein würziges Stockbrot und lauschte der zarten Musik einer Leier. Die Minidonuts der Ministranten mundeten ausgezeichnet und ihr Apfelpunsch fand reißenden Absatz. Zufrieden wie immer lächelte der gefiederte Sonnengott vom hohen Giebel des Langhauses, als sich der Platz wieder leerte und die vielen Besucher die eigenen, heimeligen Stuben aufsuchten.









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