ALCMONA - Hüttenweihnacht 2011
Stromkabel ziehen, Hütten dekorieren und einrichten, im bronzezeitlichen Langhaus für Wärme sorgen, viel Arbeit lag hinter den zupackenden Händen der Helfer. Aber die Mühen lohnten sich und die vielen Besucher hatten ihre Freude an der romantischen Hüttenweihnacht der Alcmona. Eine Flötengruppe mit Elke Meiser spielte und sang weihnachtliche Weisen und trotz der Kälte trafen die kleinen Finger fast jeden Ton. Mit bunten Laternen zogen Kindergartenkinder von Dietfurt und Töging mit den Erzieherinnen zum illuminierten Langhaus und trugen schöne Lieder vor. An den Hütten herrschte immer mehr Betrieb. Man konnte bei der Schultombola schöne Preise gewinnen, am "Duftladen" von Gerlinde Weidinger die verschiedensten Gerüche testen und die kunstvollen Sachen der Keramikwerkstatt Gabi Maier-Marx bewundern. Gut taten natürlich Glühwein, Lebkuchen und Stollen oder herzhafte Würstl und Steaks. Im Langhaus zogen die geschickten Hände des Korbflechters Josef Dürr die Blicke an oder die kunstvollen Werke Holz-schnitzers Max Herrmann. Prächtige Kripperl von Josef Mühlbauer, darunter eine herrliche Wurzelkrippe, luden zum Anschauen ein und der Kalligraph Werner Maier zauberte mit spitzer Feder schönste Buchstaben und Wörter auf ein Blatt Papier. Mit stader Musik auf der Ziach sorgte Melchior Werner für anheimelnde Stimmung im wohltemperierten Haus. Am Lagerfeuer konnte man Hände und Füße wärmen, sich unterhalten, Glühwein schlürfen und sich die süßen Sachen der Ministranten munden lassen. Zufrieden wie immer lächelte der gefiederte Sonnengott vom hohen Giebel des Langhauses, als sich der Platz wieder leerte und die vielen Besucher die eigenen, heimeligen Stuben aufsuchten.




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