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  Geschichtlicher Hintergrund  
     
 

Der gesamte Dietfurter Talraum ist nach Aussage von Archäologen mit Relikten aus nahezu allen früheren Epochen geradezu „verseucht“.

Viele Originalfunde sind in unserem

                                    Museum im Hollerhaus

gegenüber der Stadtpfarrkirche in Dietfurt zu sehen.

 

 

Steinzeit

                                       ca. 100000 - 2300 v. Chr.

Bronzezeit

                                           ca. 2300 - 1300 v. Chr.

Urnenfelderzeit   (Spätbronzezeit)

                                           ca. 1300 - 800 v. Chr.

Hallstattzeit   (Ältere Eisenzeit)

                                             ca. 800 - 500 v. Chr.

Keltenzeit   (Latènezeit)

                                             ca. 500 - 15 v. Chr.

Römerzeit

                                    ca. 15 v. Chr. - 500 n. Chr.

Mittelalter

                                             ca. 500 - 1500

Neuzeit

                                       ca. ab 1500

 

 

  Dietfurter Grabungsberichte

 

 

Eine gute Kartenansicht zur genauen Lage der jeweiligen Fundorte bietet der BayernViewer-denkmal  des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege!

(Achtung!: Um den BayernViewer nutzen zu können, muss auf dem PC ein aktuelles Java-Applet installiert sein. Das kann unter www.java.com kostenlos herunter geladen werden.) 

 

                      

 

Kurzgeschichte eines Tales

 

Das reizvolle Altmühltal mit seinen tief eingeschnittenen Tälern und Hochebenen verläuft am südlichen Rand der Frankenalb und wurde 1969 zum größten Naturpark Deutschlands erklärt.

 

Bis Dollnstein noch in einem engen Tal fließt die Altmühl dann bis zur Mündung in die Donau bei Kelheim im weiten Tal der Ur-Donau.

Noch im Mittelalter hieß der Fluss ALCMONA, der keltische Name für „langsames Wasser“.

Die typischen Kalkfelsen entstanden vor ca. 150 Millionen Jahren als Ablagerungen im Meer. Die hellen Malmkalke des Jura sind berühmt für ihren Fossilienreichtum.

Vor ca. 3 Millionen Jahren schnitt sich die „Ur-Donau“ tief in die Jurakalke ein.

Vor ca. 200.000 Jahren verlegte sie ihren Lauf an den Albsüdrand, und die Altmühl benutzte seitdem das verlassene, breite Tal.

Erst seit ca. 4.000 Jahren siedelt der Mensch hier dauerhaft und formte allmählich die heutige Kulturlandschaft.

Rodung, Landwirtschaft und Eisenerzabbau veränderten die natürliche Vegetation und verdrängten vor allem seit dem Mittelalter den einstmals geschlossenen Buchen-Mischwald. Die Wacholderheide an den trockenen Talhängen entstand mit der Schafzucht.

 

Ein wesentlicher Wandel der Landschaft setzte im 19. Jahrhundert mit den Kanalbauten ein. Das Bild des unteren Altmühltals wurde mehr als alle vorangegangenen Eingriffe des Menschen durch den 1992 abgeschlossenen Bau des Main-Donau-Kanals verändert.

 

 
     
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