Auch die Arbeiten mit Lehm sind angelaufen und die ersten Gefache "ausgemauert".
Die erste Lehmschicht enthält einen großen Anteil von langem Stroh. Es dient als Träger für die zweite Lehmschicht.

Materialien für die zweite Schicht: Lehm, Wasser, Hobelspäne (Abfallprodukt beim Schindel-Machen), per Hand wird alles kräftig durchgeknetet, die fertige Masse dann mehr oder weniger an die Wand geworfen.

Auf die erste Lehmschicht wird wieder per Hand die zweite aus viel Lehm und Hobelspänen aufgetragen und glatt gestrichen.

Die Wand ist innen und außen glatt verstrichen, Nach der Trocknungsphase müssen die Schwundrisse behandelt werden.

Bei dieser Wand wurde zunächst nur die Außenseite mit dem Lehm-Stroh-Gemisch "ausgemauert". Hier geht die Austrocknung schneller voran. Jedoch ist das "Draufmauern" von der anderen Seite her problematisch, da nicht allzu viel Lehm in das Flechtwerk eingebracht werden kann und er sich nicht mehr so leicht mit dem harten Anteil verbindet.

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