
Der Lang-Roggen wurd von Vereinsmitglied Ottmar Rösch eigens angebaut, um Materia für die Dacheindeckung des Langhauses zu erzeugen. Im Bild hier der Ortssprecher von Haahöf, Franz Härtl

Aus allen Himmelsrichtungen kamen Interessierte, darunter auch viele Landwirte "älteren Schlages", um wie anno dazuma Getreide nach alter Sitte zu ernten.


Leider konnte das Material ann doch nicht für die Dacheindeckung (aber für den Zwischenboden) verwendet werden. Der Nürnberger Stadtarchäologe John P. Zeitler machte uns auf den immensen Zeitbedarf bei der Vorbereitung des Strohs aufmerksam. Jeder Strohhalm muß faktisch einzeln von den Blättern befreit werden, da sonst das Stroh am Dach Feuchtigkeit zieht, und nach schon wenigen Jahren schimmelt und verfällt . Bei unseren riesigen Dachflächen ein Albtraum! Nach vielen Diskussionen dann die Alternative: gespaltene Holzschindeln. Im Originalbefund ca. 1,20 m lang. Wie die Menschen das damals bewerkstelligt haben, ist uns immer noch rätselhaft.

Die deftige Brotzeit durfte nicht fehlen (leider gibts kein passendes bild dazu). Milch von Ottmar Rösch, Brot von Richard Stoll und Schwarzgeräuchertes von wem gleich wieder? (wer weiß es noch?)

Ein Foto auch noch für weitere Generationen!
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